Balkonsalbei

Salbei auf dem Balkon: Alles Wichtige über Aussaat & Pflege

Du wünschst dir auf deinem Balkon im Sommer schöne Blüten, einen frischen, würzigen Duft und Kräuter zum Verfeinern von Speisen? Dann ist der Salbei perfekt für dich! Neben seinen schönen Blüten und leckeren Blättern wird ihm und seinen ätherischen Ölen auch eine heilende Wirkung nachgesagt. Wir zeigen dir, wie du den Salbei auf deinem Balkon kultivieren kannst und warum du für einen schön bepflanzten Balkon gar keinen grünen Daumen mehr brauchst.

Woher kommt der Salbeistrauch?

Ursprünglich kommt der Salbei aus dem Mittelmeerraum. Sein botanischer Name “salvia” leitet sich von den lateinischen Wörtern “salvus” (gesund) und “salvare” (heilen) ab, was darauf hindeutet, dass er schon in der Antike als Würz- und Heilpflanze genutzt wurde. Benediktinermönche brachten den Strauch bereits im 8. Jhd. nach Mitteleuropa, wo er in Klostergärten kultiviert wurde. Er findet sich heutzutage in großer Zahl in hiesigen Beet- und Balkonbepflanzungen wieder.

 

Zu unserer Salbei-Kreation

 

Salbei auf dem Balkon: Welche Sorten sind geeignet?

Weltweit existieren mehr als 900 verschiedene Salbeisorten. Sie unterscheiden sich weniger durch ihr Aussehen, als durch die Zusammensetzung der enthaltenen ätherischen Öle. Manche Sorten wachsen bis zu 120 Zentimeter hoch und sind daher eher schwierig im Kübel, Topf oder Balkonkasten zu halten. Dafür eignen sich stattdessen kleinere Sorten, wie etwa:
Echter Salbei ist der Klassiker unter den Salbeisorten. Der mehrjährige Halbstrauch wird zwischen 30 und 60 Zentimeter groß, enthält eine Vielzahl an ätherischen Ölen und fühlt sich auch im Balkonkasten wohl.
Gelbgrüner Salbei wird bis zu 60 Zentimeter hoch, ist winterhart und fühlt sich in einem größeren Kübel auf dem Balkon sehr wohl.
Purpur-Salbei hat ähnliche Ansprüche wie der gelbgrüne Salbei. Je länger er starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, umso dunkler färben sich seine violetten Blätter.
Zwerg-Salbei eignet sich perfekt für den Balkonkasten oder kleinere Töpfe. Er wird nur etwa 35 Zentimeter groß und ist sogar winterhart.

Wie gedeiht Salbei auf dem Balkon am besten?

Da die meisten Salbeisorten aus dem Mittelmeerraum kommen, fühlen sie sich an warmen, vollsonnigen Standorten am wohlsten. An solchen Plätzen bildet das Würzkraut auch die meisten Aromastoffe. Salbei fühlt sich also besonders auf Südbalkonen wohl. Nur in Phasen der Aussaat und Anzucht sollte ein halbschattiger Platz gewählt werden.

Ein wichtiger Faktor für ein üppiges Wachstum auf dem Balkon ist die Wahl des richtigen Substrats. Am liebsten mag Salbei einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden, mit Spuren von Kalk. Dafür kann normale Kräutererde verwendet werden, die aber mit Kompost, Hornspänen sowie mit etwas Sand angereichert werden sollte, um genügend Durchlässigkeit zu gewährleisten. Tipp: Mischt man Eierschalen unter das Substrat, erhöht dies sowohl die Durchlässigkeit als auch den Kalkgehalt.

Der Salbei verträgt keine Staunässe – deshalb empfiehlt es sich Tontöpfe und Balkonkästen mit Drainagen zu verwenden, damit überschüssiges Wasser kontrolliert abfließen kann.

Wie und wann sollte man Salbei auf dem Balkon aussäen?

Will man Salbei aus Samen ziehen, sollte man damit im März beginnen. Es empfiehlt sich, eine Schale mit Anzuchterde zu nutzen und die Samen darauf zu verteilen. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad. Da der Salbei zu den Lichtkeimern gehört, sollte er in keinem Fall mit der Erde bedeckt werden. Nachdem der Keim eine Größe von 5 Zentimetern erreicht hat, kann er in einen Topf umgepflanzt werden. Ab Mai kann er dann auf dem Balkon platziert werden.

Dies gilt auch für vorgezogene Pflanzen, die man im Gartencenter oder in einer Gärtnerei gekauft hat. Die Blütezeit des Salbeis beginnt zwischen Ende Juni und Anfang Juli.

Wie pflege ich den Salbei auf dem Balkon?

Wurde die Salbeipflanze frisch gepflanzt, muss sie regelmäßig und reichlich gegossen werden. Anders als Jungpflanzen benötigen die Sträucher ab dem zweiten Standjahr deutlich weniger Wasser. Es wird empfohlen, den Salbei bis in den August hinein alle zwei Wochen mithilfe von Dünger mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen.

Das Wichtigste bei der Pflege des Salbeis ist der richtige Zuschnitt. Damit der Halbstrauch nicht zu sehr verholzt, müssen seine Triebspitzen über den Erntebedarf hinaus kontinuierlich entfernt werden. Das hilft dabei, dass sich nur die krautigen Pflanzenteile weiter verzweigen. Der Hauptschnitt wird im Frühjahr durchgeführt: Der Salbei wird dabei auf eine Höhe von circa 15 Zentimeter getrimmt.

Viele Salbeiarten sind winterhart. Um die Pflanze auf das Überwintern vorzubereiten, sollte das Substrat vor dem ersten Frost mit Laub und Stroh bedeckt werden. Der Topf oder Kübel wird mit Jute ummantelt und auf einen Holzblock gestellt. Dass Salbei seine Blätter im Winter verliert, ist ganz normal – sie wachsen nach, wenn die Temperaturen wieder dauerhaft im Plusbereich liegen. Nur einige tropische Arten müssen zum Überwintern auf die Fensterbank gestellt werden.

Salbei: Ernte und Verwendung

Die beste Erntezeit für die Salbeiblätter ist direkt vor ihrer Blüte im Juli – zu diesem Zeitpunkt sind die Blätter besonders aromatisch. Es ist aber natürlich auch im weiteren Verlauf des Sommers möglich, die Blätter, sowie die essbaren Blüten zu pflücken und zu verwenden. Die Erntezeit endet erst im August. Ab dann sollte man den frischen Trieben die Möglichkeit geben, sich zu verfestigen, damit der Salbei gesund durch den Winter kommt.

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